Rezensionen

Von unberührten Stränden, traumhafter Natur und hungrigen Monstern

Urlaub im Jahr 2020 – ein schwieriges Thema! Wie wäre es da mit einer charmanten kleinen Insel voller kaum berührter Strände, traumhafter Natur und hungriger Monster? Interessenten sollten dringend eine Blick in Ron van der Meers Pop-up-Buch Die Insel der Ungeheuer werfen, um dann ihre nächste Reise zu buchen! Urlaub und die Frage wo soll es hingehen?

So richtig nett ist´s unterm Bett!

Was sich unter einem Bett so ansammeln kann: Kartons, Staubflusen und Zebras. Zebras? Ja, richtige gelesen Zebras. Wer jetzt neugierig geworden ist und außerdem Interesse an einer unterhaltsamen Geschichte mit wünschenswerter Selbstverständlichkeit in Bezug auf Toleranz und Akzeptanz hat, sollte dringend einen Blick in Markus Orths Erstleserbuch Das Zebra unterm Bett werfen.

I’m feeling … yellow?

Farben sind je nach Kulturkreis mit unterschiedlichen Gefühlszuständen verbunden. Während im deutschsprachigen Raum das Blau weniger ein Gefühl, dafür umso mehr einen hochprozentigen Zustand symbolisiert, ist es in anderen Kulturen gleichzusetzen mit tiefer Trauer. Wie kann da das gelbschwarze Bilderbuch Lass mich einfach traurig sein von Kristin Heitmann und Marie Lavis auch aus wissenschaftlicher Sicht die perfekte Lektüre über die Trauer sein?

Weltliteratur in stürmischen Zeiten

Der gute alte William Shakespeare ist vor über 400 Jahren geboren und anschließend folgerichtig gestorben – exakte Geburts- und Sterbedaten sind nicht überliefert. Dennoch der perfekte Anlass sich endlich intensiver mit seinem Werk zu beschäftigen, doch rein sprachlich können solche Klassiker der Weltliteratur leider etwas anstrengen. Zum Glück verschafft Barbara Kindermanns gelungene Nacherzählung von Der

Albert Einstein, der Imperator und jede Menge Zeit

Fakten und Fiktion in literarischen Werken – in der Literaturwissenschaft ungern thematisiert, der Autor ist schließlich schon lange tot und Literatur darf erst einmal alles. Eine nicht für jeden befriedigende Sichtweise, denn es geht auch anders. Das beweist Cornelia Franz mit ihrem an große Erzähler wie Erich Kästner erinnernden Kinderbuch Wie ich Einstein das Leben rettete.